My Great Walk To Greece

Presse

Was würde der Mensch, der ich in 50Jahren einmal sein werde, von mir halten wenn ich diese Reise nicht machen würde?

Geleitet von diesen Gedankengängen entscheidet sich Philipp Kormos, damals 25, auf seine innere Stimme zu hören und das zu tun, was er sonst bereuen würde nicht getan zu haben. Im Mai 2019 begibt er sich auf eine Reise der außergewöhnlichen Art:. Mit einem umgebauten DDR Moped-Anhänger wandert er von Dresden nach Athen.

Bis zu 45km km läuft er am Tag, durchquert Tschechien, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien bis er schlussendlich Griechenland und nach 5,5 Monaten “on the road“ sein Ziel, Athen, erreicht.

Auf humorvolle Art und Weise lässt uns Philipp an den Tücken seines Alltags zwischen zelten, wandern, Wasser suchen und Hard Rock Cafes teilhaben. Er zeigt im Film, welche neuen Herausforderungen sich stellen, wenn man sich anstatt für einen simplen Backpack für einen 60kg schweren Karren als Weggefährten entscheidet, der im Balkangebirge bis auf 1550m geschoben werden muss. Ab und an bleibt der Trailer mal auf den Wegen im Schlamm stecken, kippt um oder sorgt für andere schmunzelnde Momente – zumindest beim Zuschauer.

Als Ausgleich zum „hard walking life“, wie Philipp seinen Reisealltag nennt, gibt es ab und an auch gepäckloses Sightseeing um den Balkan auch abseits der Touristenpfade wirklich kennenzulernen.

Dass ein solcher Anhänger für viel Aufmerksamkeit sorgt und zu vielen spannenden Begegnungen führt kann man sich denken und macht Philipp zumindest im Fernsehen von Montenegro, für 5 Minuten seinen Lebens berühmt.

Alles in allem eine Grenzerfahrung. Und dass nur um dem Drang nach Selbstverwirklichung nachzugeben und Unabhängigkeit und Freiheit zu spüren Wobei, wie Philipp selber sagt: „Eigentlich, im Grunde meines Herzens, laufe ich nur, um gelaufen zu sein.“

Dinarisches Gebirge in Serbien
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